Porsche 911 2022: Preis, Verbrauch, FOTOS, Technische Daten

Mit überragenden Fahreigenschaften und grandiosen Twin-Turbo-Boxermotoren ist der Porsche 911 2022 ein nahezu makelloser Sportwagen. Abgesehen davon, dass er für die meisten Enthusiasten zu teuer ist, ist der ikonische Zwei-plus-Zweisitzer von Porsche ebenso eindringlich wie vielseitig. Zusammen mit dem oben erwähnten Flat-Six, der ein unverwechselbares Knurren erzeugt und zwischen 379 und 473 PS leistet – wir überprüfen die leistungsstärkeren GT3- und Turbo-Varianten separat – bietet die Aufstellung eine schnell schaltende Doppelkupplungsautomatik oder ein manuelles Getriebe und Heck- oder Allradantrieb.

Porsche 911 2022

Letzteres sorgt dafür, dass seine unglaubliche Leistung in allen vier Jahreszeiten genossen werden kann. Der 911 ist in den Karosserievarianten Coupé, Cabriolet (sprich: Cabrio) oder Quasi-Cabrio-Targa erhältlich. Das Schöne am 911 ist, dass seine Athletik seine Wohnlichkeit nicht schmälert. Sein Fahrgefühl ist überraschend zivil angesichts seiner Kurvengrenzen und des rennwagenähnlichen Lenkgefühls. Der Innenraum ist im vorderen Bereich geräumig und kann großzügig ausgestattet werden. Und sein Fahrer genießt eine zufriedenstellend niedrige Sitzposition, aber auch eine hervorragende Sicht nach außen.

Porsche 911 2022

Was ist neu für 2022?

Für 2022 schließt sich die Ausstattungsvariante GTS der 911-Familie an. Zusammen mit einer 473 PS starken Version des allgegenwärtigen Twin-Turbo-Flat-Six der Modellreihe ist er mit einem Achtgang-Automatik- oder Siebengang-Schaltgetriebe und Heck- oder Allradantrieb erhältlich. Auch der GTS wird in allen drei Karosserievarianten angeboten. Zu den herausragenden Merkmalen zählen ein speziell abgestimmtes Fahrwerk sowie 20-Zoll-Vorder- und 21-Zoll-Hinterräder mit schwarzen Mittelschlössern wie beim 911 Turbo. Ebenso erbt der GTS größere Bremsscheiben aus Eisen vom Top-Tier-Turbo. Es gibt auch ein Leichtbaupaket, das die Rücksitze entfernt und Kohlefaser-Frontschalen, leichteres Glas und ein Hinterrad-Lenksystem hinzufügt. Der Porsche 911 2022 erhält die neueste Infotainment-Software von Porsche, darunter neue Features wie Android Auto.

Aufgrund unserer Erfahrung mit unzähligen 911-Modellen können wir den Carrera S getrost empfehlen. Er hat 64 Pferde mehr als der serienmäßige Carrera, und wir freuen uns entweder über das knackige Schaltgetriebe oder die flottere Doppelkupplungs-Automatik. Diejenigen, die ihren 911 das ganze Jahr über genießen möchten, aber mit rutschigen Winterbedingungen umgehen müssen, können den Allradantrieb für 7300 € (Euro) hinzufügen, wenn Sie das Gefühl haben, dass vier Winterreifen nicht ausreichen.

Wir sind mit dem Coupé-Karosseriestil zufrieden, zumal das Cabriolet fast 13.000 € (Euro) mehr kostet. Wir würden uns auch für das Sport Chrono-Paket entscheiden, das Launch Control, zusätzliche Fahrmodi und mehr bietet. Die Sportsitze Plus bieten stützendere vordere Schalen, und das Sportpaket fügt eine tiefergelegte Federung und eine lautere Auspuffanlage hinzu. Unsere Auswahl an Upgrades würde mit belüfteten Vordersitzkissen, passivem Einstieg, einem beheizbaren Multifunktions-GT-Lenkrad und Porsches Dynamic Light System Plus mit automatischem Fernlicht und Scheinwerfern, die in Richtung der Vorderreifen schwenkbar sind, abschließen.

Motor, Getriebe und Leistung

Im Heck des 911 sitzt ein 3,0-Liter-Biturbo-Sechszylinder-Boxermotor. Der Basis-Carrera hat 379 PS, der S 443 Ponys und der GTS 473 Pferde. Während jedes Modell serienmäßig mit einem lächerlich schnell schaltenden Achtgang-Automatikgetriebe ausgestattet ist, wird beim S und GTS ein süßes Siebengang-Schaltgetriebe angeboten. Coupé und Cabriolet verfügen serienmäßig über Hinterradantrieb, können aber für leistungsstarkes Fahren in allen Jahreszeiten mit Allradantrieb ausgestattet werden. Der Targa ist nur Allradantrieb. Wir haben den Basis-Carrera sowie mehrere Varianten des leistungsstärkeren Carrera S getestet, der sein Können auf der Rennstrecke und seine unglaubliche Traktion bei widrigen Wetterbedingungen unter Beweis gestellt hat. Egal für welche Anwendung, jeder 911 hat eine erstaunliche Beschleunigung, besonders wenn die fröhlich gute Launch Control genutzt wird. Die optionale Sportauspuffanlage von Porsche trägt ebenfalls zu einem besseren Erlebnis bei, indem sie einen volleren Motorsound bietet. Und das Beste: Der 911 ist so komfortabel wie eh und je und auch besser zu fahren. Seine Lenkung ist kommunikativ und brillant direkt, Coupé und Cabrio haben mehr Kurvengrip und Stabilität. Auch der Fahrkomfort ist überraschend geschmeidig, trotz der erstaunlichen Körperbeherrschung des 911, die es dem Fahrer ermöglicht, nahtlos zwischen entspanntem und temperamentvollem Herumtoben zu wechseln.

Kraftstoffverbrauch und Real-World-MPG

Mit EPA-Bewertungen von 18 mpg Stadt und 25 Autobahn ist der Carrera S mit dem Schaltgetriebe der sparsamste 911. Jedoch fallen die Kraftstoffverbrauchsschätzungen anderer 911-Modelle nicht viel weiter von diesen Zahlen ab. Auf unserer 75-mph-Autobahnroute erzielten ein Carrera und ein Carrera S (beide mit Automatik ausgestattet) beeindruckende Ergebnisse von 33 bzw. 30 mpg. Weitere Informationen zum Kraftstoffverbrauch des 911 finden Sie auf der Website der EPA.

Interieur, Komfort und Cargo

Das Interieur des 911 sieht nach wie vor anspruchsvoll statt kompliziert aus, mit einer Mischung aus Knöpfen, Knöpfen und Touchscreen-Bedienelementen und – zum ersten Mal – einem großen mittleren Getränkehalter. Auch das Kombiinstrument weicht von der Geschichte ab und ersetzt die hauptsächlich analogen Instrumente durch überwiegend digitale. Während diese Bildschirme einige Probleme mit der Benutzererfahrung haben und vom Lenkrad blockiert werden können, verwendet der zentrale Drehzahlmesser immer noch eine physische Nadel, die der Motordrehzahl in Richtung seiner himmlischen 7400-U/min-Redline folgt. Die tiefe Fahrposition und die stützenden Vordersitze des 911 sind fantastisch, und das Lenkrad hat einen großen Einstellbereich. Wir wünschen uns nur, dass Porsche weniger klavierschwarze Zierleisten auf der Mittelkonsole verwendet, mehr Stauraum im Innenraum bietet und dieser Ikone eines Autos einen größeren Schalthebel verleiht als der kurze Flipper, der bei Modellen mit Automatikgetriebe zum Einsatz kommt. Obwohl der 911 theoretisch weiterhin Platz für bis zu vier Personen bietet, bleiben die winzigen Rücksitze Erwachsenen gegenüber so feindlich, wie sie es waren, als 911er Mitte der 1960er Jahre auf die Straße kamen.

Infotainment und Konnektivität

Jeder 911 ist mit einem 10,9-Zoll-Touchscreen ausgestattet, der in die Mitte des Armaturenbretts integriert ist. Neben Sprachbefehlen und Tasten am Lenkrad verfügt der mittlere Bildschirm auch über Dreh-Drück-Bedienelemente auf der Konsole. Das Infotainment-System unterstützt einen WLAN-Hotspot, kabelloses Apple CarPlay und kabelgebundenes Android Auto. Porsche bietet zwei High-End-Surround-Sound-Systeme an, die eine Bose-Einheit mit 12 Lautsprechern und eine Burmester-Stereoanlage mit 13 Lautsprechern umfassen.

Sicherheits- und Fahrerassistenzfunktionen

Der 911 ist mit unzähligen Fahrerassistenztechnologien erhältlich, darunter wünschenswerte Optionen wie automatisches Fernlicht, Überwachung des toten Winkels und sogar Nachtsicht. Weitere Informationen zu den Crashtest-Ergebnissen des 911 finden Sie auf den Websites der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) und des Insurance Institute for Highway Safety (IIHS). Zu den wichtigsten Sicherheitsmerkmalen gehören:

  • Serienmäßige Auffahrwarnung und automatische Notbremsung
  • Verfügbare Spurverlassenswarnung und Spurhalteassistent
  • Verfügbarer adaptiver Tempomat

Garantie- und Wartungsabdeckung

Die Garantieleistung von Porsche ist branchenüblich, der erste Wartungsbesuch ist kostenlos. Konkurrenten wie der Jaguar F-Type bieten jedoch mehr Wert, indem sie die Wartung für bis zu fünf Jahre abdecken.

Preis Porsche 911 2022

Auf dem europäischen Markt ist der Porsche 911 2022 zu einem Preis von 88.000 Euro zu haben – so viel verlangen sie für eine Heckantriebsversion des Carrera S 2021 Modelljahrs. Für die allradgetriebene Version des Carrera 4S muss man aber mindestens 94.000 Euro zahlen.

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